Leistungssport

Hier erfahren Sie mehr über den Leistungssport, der im LTV-MV betrieben wird.

Flossenschwimmen

Finswimming ist ein durch das IOC anerkannter Wettkampfsport und gilt als die schnellste Fortbewegungsform des Menschen im und unter Wasser nur unter Ausnutzung der eigenen Muskelkraft. Die Schwimmtechnik ist hierbei angelehnt an den Bewegungsablauf der Wale und Delphine. Die Sportler/innen imitieren diese Bewegung unter Verwendung einer Monoflosse und erreichen damit Schwimmgeschwindigkeiten von über 3 m/s. Das Finswimming im LTV M-V wird hierbei sowohl als Fitnesssport für Tauchsportler aller Jahrgänge als auch als professioneller Wettkampfsport praktiziert.

Historie

Die Keimzelle dieser exotischen Sportart bildete die militärische und paramilitärische Ausbildung von Kampftauchern in der Sowjetunion und den angeschlossenen Staaten des Warschauer Pakts. Wurde der Tauchsport in den 60er Jahren noch in Form von marinen Mehrkämpfen ausgetragen, entwickelte sich bereits Anfang der 70er Jahre eine spezialisierte Wettkampfszene im Flossenschwimmen, welche sich rasch über die Grenzen der Ostblockstaaten ausbreitete.

Der Wettkampf

Bei der Austragung von Wettkämpfen werden grundsätzlich zwei Disziplinen unterschieden. Das Flossenschwimmen an der Oberfläche und das Streckentauchen.
Die Schwimmdisziplinen an der Oberfläche werden mit einem Mittelschnorchel von maximal 48 cm Länge, sowohl im Schwimmbecken als auch im Freigewässer, auf den folgenden Distanzen ausgetragen:

  • 50m, 100m, 200m, 400m, 800m und 1500m
  • 2km, 6km und 20km

Das Streckentauchen in der Halle wird als Apnoedisziplin auf den 50m, die als schnellste Wettkampfdisziplin im Finswimming gilt, und unter Verwendung von kleinen handlichen Drucklufttauchgeräten auf den Distanzen:

  • 100m, 400m und 800m

ausgetragen. Das Drucklufttauchgerät wird hierbei von den Sportlern/innen in den Händen vor dem Körper geführt. Die Einhaltung der stromlinienförmigen Schwimmhaltung beim Tauchen, welche zum Erreichen der hohen Geschwindigkeiten notwendig ist, fordert von den Athleten/innen ein hohes Maß an Kraft und Koordinationsfähigkeiten.

Finswimming im LTV M-V

Die Flossenschwimmer des Landestauchsportverbandes Mecklenburg-Vorpommerns bilden seit Jahrzehnten einen festen Leistungspol in der deutschen Flossenschwimmerszene und konnten auch wiederholt als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft ihre Spitzenleistungen bei
internationalen Titelkämpfen unter Beweis stellen. Für die stetige Weiterentwicklung dieser Erfolgsserie und als fachlicher Ansprechpartner für unsere Mitglieder rund ums Thema Flossenschwimmen, ist am Leistungszentrum Rostock unser Landestrainer Herr Jens Peter Ostrowski für den LTV M-V tätig.

Orientierungstauchen

Das Orientierungstauchen oder auch Speed Diving gilt als die technische Variante des Flossenschwimmens, welche ausschließlich im Freigewässer durchgeführt wird. Wettkämpfe in dieser Tauchsportdisziplin werden im LTV M-V sowohl im Breitensportbereich als auch im internationalen
Spitzensport durch unsere Sportler/innen praktiziert. Die OTler gehören seit jeher neben den Flossenschwimmern zum Kernteam unseres Leistungssportkaders. Das Orientierungstauchen ist dabei die einzige Wettkampfsportart im VDST für die ein Tauchschein Voraussetzung ist.

Wettkampf

Das Orientierungstauchen ist eine sehr komplexe Sportart, welche den Athleten/innen ein hohes Maß an schwimmerischen und koordinativen Fähigkeiten sowie technischen Sachverstand abverlangt. Die verwendete Ausrüstung besteht beim Orientierungstauchen, neben einem 7l Druckluft-tauchgerät und einer Monoflosse, aus einem Kompass sowie einem Meterzähler.
Bei der Durchführung des Sportes wird zunächst der zu absolvierende Kurs von Land aus eingemessen und maßstabsgetreu in Form einer Karte auf eine Tischplatte übertragen. Die Wettkampfkurse unterscheiden sich hierbei in ihren Aufgabenstellungen: Es gilt Punkte zu finden, Wenden zu schwimmen, punktgenau in Zielkorridoren zu landen oder anhand einer Karte unter Wasser zu navigieren. Die Kurse werden sowohl in Einzeldisziplinen als auch in Mannschafts-wettbewerben ausgetragen.

Orientierungs-tauchen im LTV M-V

Die OTler des Landestauchsportverbandes Mecklenburg-Vorpommern bilden seit Jahrzehnten ein Kernelement der VDST Nationalmannschaft in diesem Sport und erkämpften sich durch ihre Spitzenleistungen immer wieder Medaillienränge bei internationalen Meisterschaften.

Unterwasser-Rugby

Das Unterwasser-Rugby ist die unter Wasser Ballsportart im Tauchsport und die Einzige, welche im drei dimensionalen Raum gespielt wird. Genau wie bei der „An-Land-Version“ des Rugbys sind bei diesem Spiel Attribute wie Ausdauer, Schnelligkeit, Spielverständnis und eine Portion faire Härte gefragt. Hinzu kommt bei der Austragung unter Wasser noch der notwendige lange Atem.

Das Spiel

Ziel des Spieles ist es einen mit Salzwasser gefüllten Ball in einer Spielzeit von 2*15 Minuten in dem am Beckenboden stehenden Korb der gegnerischen Mannschaft hinein zu spielen. Die Sportler sind hierbei mit Flosse, Maske und Schnorchel sowie einer Schwimmkappe mit Ohrenschützern ausgestattet.
Die Abmaße eines entsprechenden Spielfeldes richten sich nach dem zu Verfügung stehenden Schwimmbecken. Sollten aber im Bereich von:

  • Tiefe: 3,5 – 5 m
  • Länge: 12 – 22 m
  • Breite: 8 – 12 m

liegen.
Bei Spielbeginn wird der Ball in der Mitte des Beckenbodens platziert, während die Spieler auf ihrer jeweiligen Torseite verharren. Beim Anpfiff schwimmen die Spieler den Ball an, versuchen diesen zu erobern, mittels Pässen Raum zu gewinnen und den Ball im Korb des gegnerischen Teams zu platzieren.

Unterwasser-Rugby im LTV M-V

Das UWR erfreut sich im Landestauchsportverband Mecklenburg-Vorpommern im
Breitensportbereich großer Beliebtheit. Zurzeit gibt es in unserem Landesverband 4 Mannschaften, welche aktiv im Ligasystem des VDST sportlich aktiv sind.

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