Weltmeisterschaften im Finswimming 2011

Die diesjährigen Finswimming Weltmeisterschaften im ungarischen Hodmezovasarhely waren die erfolgreichsten internationalen Finswimming-Wettkämpfe aus Sicht des Landestauschsportverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LTV M-V) seit seiner Gründung vor genau 20 Jahren.

 

Erfreulich war dass der LTV M-V mit Jens Peter Ostrowsky und Max Lauschus vom TSC Rostock 1957 gleich zwei Athleten des Zehnköpfigen VDST-Aufgebots stellte. Mit anfänglichen „Startschwierigkeiten“ und „nur“ einem 4. Platz in der 4x200m Staffel, begannen die Schützlinge von Heim- und Landestrainer Hartmut Winkler die WM.

An den folgenden Tagen stellte sich jedoch Besserung ein:

Ostrowsky verpasste mit dem 10. Platz auf 100m FS knapp das Finale, konnte aber mit Bestzeiten auf den Sprintdistanzen überzeugen und getrost die Hallen-WM beenden.

Lauschus hingegen war das Maß aller Dinge dieser WM. In einem wahren Final-Krimi sicherte er sich die Goldmedaille über 400m FS. Insbesondere durch den dritten Hun-derter ließ der Sportsoldat den bisherigen Weltrekordhalten Figini (Italien) und den Rest der Weltelite blass erscheinen. Das Ergebnis für den LTV M-V: Der erste Weltre-kord seid Bestehen des Verbandes in 2:58,57 min!

Das sollte allerdings nicht sein letzter Streich gewesen sein:

In einem „verhexten“ 800m FS Rennen in dem Brille, Wettkampfgericht und Start nicht ganz mitspielten, holte „Maxe“ zu aller Überraschung noch Bronze. Ebenso erschwamm er sich die Bronze Medaille über 200m FS und musste sich lediglich der starken Konkurrenz aus Italien geschlagen geben.

Nach den Hallen Wettbewerben wurden im direkten Anschluss die Freigewässer Wettkämpfe ausgetragen. Über 4×3.000, 6.000 und 20.000 Meter sollten die beiden Sportsoldaten ihre Kräfte mit der internationalen Konkurrenz messen. Und wie sie das taten:

Über die Staffeldistanz sicherte sich Lauschus in einer unglaublichen Hitzeschlacht, mit seinen Staffelkollegen aus Plauen, Berlin und Pößneck, seine dritte Bronze und somit vierte WM-Medaille. Auch Ostrowsky sollte noch seinen Langstrecken Einsatz im „Kochtopf“ bekommen. Der Wahl Leipziger bewältigte die 6000m mit Bravour.

Mit diesen Leistungen im Gepäck konnten beide Athleten ruhigen Gewissens den Weltmeistertitel von Nationalmannschaftskollege Christoph Oefner (Pößneck) über 20 km feiern.

„Das war eine großartige Leistung, vor allem von Max. Ich bin stolz auf die beiden“ resümierte Landestrainer des LTV MV Hartmut Winkler.

Pressebericht LTV M-V

 

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